Kein FW-Bürgermeisterkandidat in Waldthurn

Die Freie Wählergemeinschaft Waldthurn setzt unter ihre Kandidatenliste für die Marktratswahlen im März 2020 einen Haken. Einen Gegenkandidaten für Bürgermeister Josef Beimler sparen sie sich.

Der Fraktionssprecher der Freien Wählergemeinschaft Waldthurn (FWG) Michael Steiner meinte, dass man für die Marktratswahl am 15. März 2020 eine starke Liste zusammenstellen konnte. Zur Versammlung im Gasthaus Kühnhauser begrüßte Vorsitzender Jürgen Götz Mitglieder und Kandidaten. In dem Nominierungsprozess folgten die Anwesenden in geheimer Wahl einstimmig den Vorschlägen des Vorstands. „Dies zeigt, dass die Liste nach euren Wünschen aufgestellt wurde“, so Steiner. Die Nominierungsversammlung sei der erste Schritt und ein wichtiges Signal für die Wahl. „Es handelt sich bei den Bewerbern um Kandidaten aus fast allen Ortsteilen der Marktgemeinde, ob Jung oder Alt“.

Rückblickend auf die Wahl vor sechs Jahren meinte Steiner, man habe damals den fünften Sitz im Marktrat nur knapp verfehlt. Dies war aber auch den damals angewandten Zählverfahren geschuldet. Da wegen der gesunkenen Einwohnerzahl die Anzahl der Marktratssitze von 14 auf 12 reduziert wurde, wird sich 2020 die Sitzverteilung entsprechende anpassen. Ziel sei, die Stimmenanteile von 2014 weiter zu halten.

„Wir werden bei dieser Kommunalwahl keinen eigenen Bürgermeisterkandidaten stellen, da der bisherige Bürgermeister wieder antritt und ein Gegenkandidat keinen Sinn macht“, erklärte der Fraktionssprecher unumwunden.

Man wolle einheitlich auftreten, derzeit aber noch kein konkretes Wahlprogramm an die Öffentlichkeit geben. „Jeder einzelne der nominierten Kandidaten ist aufgerufen und hat eine Art Hausaufgabe, sich Gedanken zu machen, was man in der Marktgemeinde noch bewegen könnte“. Man werde im Januar in Klausur gehen und darüber beraten, was man eventuell auch umsetzen könne. Dass in München in der Regierung drei Staatsminister der Freien Wähler seien und auch der stellvertretende Ministerpräsident von den Freien Wählern ist, sei ein Vorteil auch für die Basis in der Region.

Steiner stellte die einzelnen Kandidaten kurz vor – die vier bisherigen Markträte führen die Liste an. Entsprechende Listenunterstützer, Vertrauensleute und Schriftführer für die Wahl wurden genannt.

Abschließend meinte Steiner, man wolle keinen Wahlkampf als solches führen, sondern geschlossen bei den Wahlveranstaltungen das eigene Programm in den Vordergrund stellen. Den Auftakt wolle man im Gasthaus Kühnhauser machen, ein politischer Frühschoppen in Spielberg wird folgen.

Als Kandidat für den Kreistag wurde FWG-Vorsitzender Jürgen Götz nominiert.

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